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Nazi-/Sexismus-Vorfälle in Zweibrücker Kaserne; Pressemitteilung in Auszügen:

"Sexismus- und Nazivorfälle in Zweibrücker Kaserne /Forderung nach Untersuchung auf Bundesebene

Zweibrücken/Saarlouis/Trier, 1. Januar 2026 – Die jüngsten Enthüllungen über mutmaßliche Vorfälle von Sexismus, sexualisiertem Fehlverhalten und Rechtsextremismus innerhalb des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken sind zutiefst erschütternd und stellen die Integrität der Bundeswehr erneut in Frage. Berichte über "Hitlergrüße", "Judensau"-Beschimpfungen, "Nazi-Partys" und frauenverachtende Parolen wie "Nein heißt Ja, und Ja heißt anal" zeichnen das Bild einer extrem verstörenden Kultur, die in einer bundesdeutschen Truppe keinen Platz haben darf. 

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken ermittelt derzeit gegen Dutzende Soldaten, unter anderem wegen Volksverhetzung, der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Drogenkonsums.......

Zur Frage der Zuständigkeit und Überforderung

Angesichts der Dimension und der strukturellen Relevanz der Vorwürfe stellt sich die dringende Frage, ob die örtliche Staatsanwaltschaft Zweibrücken personell und strukturell für eine derart komplexe, bundesweit relevante Untersuchung gerüstet ist. Die Vorfälle reichen weit über lokale Kriminalität hinaus und berühren das Fundament der Inneren Führung der gesamten Bundeswehr. Es besteht die Sorge, dass eine rein lokale Untersuchung nicht die notwendige Unabhängigkeit und Ressourcen hat, um mögliche systemische Probleme oder gar eine Verharmlosung aufzuklären........

Wir fordern daher eine sofortige Prüfung durch das Bundesministerium der Justiz und das Bundesministerium der Verteidigung, ob die Ermittlungen nicht an eine übergeordnete, spezialisierte Behörde – beispielsweise die Generalbundesanwaltschaft bei Verdacht auf staatsgefährdende Tendenzen oder eine Sonderkommission auf Bundesebene – übergeben werden müssen. Nur eine umfassende und von der lokalen Ebene unabhängige Untersuchung kann Voraussetzungen schaffen, um das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen. 

Darüber hinaus....

muss die Frage gestellt werden, ob das aktuelle gesellschaftliche Klima von übertrieben propagierter Kriegstüchtigkeit, zügellosem "Werben fürs Sterben" / für den Kriegsdienst und fortgesetzter Aufrüstung nicht den Nährboden für derartige Auswüchse bildet......."                                            

FriedensNetz Saar und DFG-VK/Trier

Gesamte Pressemitteilung als PDF

Gesamte Pressemitteilung als Word

Fragen zu Deiner/Ihrer Kriegsdienstverweigerung?

Das Friedensnetz Saar ist regionale Anlaufstelle für Menschen, die den Kriegsdienst verweigern wollen. Wir beraten oder vermitteln bei schwierigen Fällen weiter.

Kontakt per Mail: [email protected] oder über die Kontakseite dieser Homepage oder per WhatsApp 01639749802 .

Für das KDV-Verfahren sind folgende Unterlagen notwendig:

1. Antrag auf Kriegsdienstverweigerung

Hiermit verweigere ich den Kriegsdienst aus Gewissensgründen und berufe mich dabei auf das Grundgesetz Artikel 4 Absatz 3

2. Schriftliche Begründung

In dieser Begründung ist die Gewissensentscheidung darzulegen, die der Antragstellerin/dem Antragsteller zwingend verbietet, einen Dienst mit der Waffe zu leisten.

3. Tabellarischer Lebenslauf

Der Lebenslauf sollte die wichtigsten Lebensdaten ohne größere zeitliche Lücken enthalten. Begebenheiten, die in einem Zusammenhang zu der Kriegsdienstverweigerung stehen könnten, sollten ebenfalls in den Lebenslauf aufgenommen werden.

ACHTUNG: Das Wehrdienstmodernisierungsgesetz befindet sich zurzeit noch in der Entwicklung. Je nach Geburtsjahrgang sind zurzeit unterschiedliche Handlungsweisen sinnvoll. Ab Geburtsjahrgang 2008 (und jünger) sollte schon jetzt ein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt werden (geht ab 17½). Dieser Jahrgang wird der erste sein, der laut Planungen der Bundesregierung vom Erfassungsbogen und von der Musterung betroffen sein wird. Für jüngere Jahrgänge bitte aktuelle Hinweise beachten bzw. unbedingt bei Beratungsstellen nachfragen, ob momentan Antragstellung Sinn macht, ggf. Antrag nur vorbereiten/noch zurückhalten.

Wenn du alle Unterlagen zusammen hast, kannst du in der nachfolgenden Grafik grob den weiteren Ablauf des KDV-Verfahrens ersehen oder Genaueres unter folgendem Link erfahren: 

Kriegsdienstverweigerung - so geht es(Info der DFG-VK)

Weitere Infos: siehe auch Themenseite

"Fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung sollen die NATO-Staaten künftig für Militär und kriegsrelevante Infrastruktur ausgeben. Diese willkürliche Festlegung ist unverantwortlich. Fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes entsprächen nach heutigen Zahlen fast der Hälfte des deutschen Bundeshaushalts, mindestens 200 Milliarden Euro. Jedes Jahr!......"(Quelle friedenskooperative.de)

"Breaking News"

Friedensbotschaft Papst Leo 010126

Zweibrücken: Weihnachtsmarkt mit Waffen

Neues zur angeblichen Drohnengefahr

Greenpeace: Wehrpflichtpläne verfassungsfeindlich! 

Greenpeace hat ein Rechtsgutachten veranlasst, dass zu dem Schluss kommt, dass die aktuellen Wehrpflichtpläne der Bundesregierung größtenteils als verfassungswidrig einstuft.

DFG-Stellungsnahme: Keine deutschen Truppen in die Ukraine

Im Rahmen der momentanen Diskussion über "Sicherheitsgarantien" für die Ukraine wird immer wieder ins Spiel gebracht westliche und auch deutsche Truppen zu schicken. Das ist nicht nur kompletter Unsinn, wenn man Friedensverhandlungen mit Russland anstrebt, sondern auch im höchsten Maße gefährlich bzw. eskalierend.

Polizeigewalt in Köln: IMI-Analyse

1600 Polizisten gegenüber 3000 Demonstranten(nach Polizeiangaben so berichtet nachdenkseiten.de)

"....Von Anfang an zeigte die Polizei ein äußerst provokatives Auftreten...."(imi-online.de)

".....Bilanz der Polizei.....: Nachdem etwa sechshundert Menschen acht Stunden gekesselt und einzeln die Personalien festgestellt wurden, erfolgte eine einzige Festnahme unter dem Vorwurf des „Widerstandes“. Eine ganz offensichtlich magere Bilanz dafür, eine Demo mit 3.000 Menschen zu zerschlagen...."(imi-online.de)

Weiteres aus der Rubrik Aktuelles

15. 8. 25 Lügen, "Hintertüren" für deutsche Kriegswaffen nach Israel

Aktion Aufschrei: Rüstungsexporte nach Israel außer Kontrolle

Warum die AFD keine Friedenspartei ist:

Stellungnahme/Studie über die "Pseudo-Friedenstaube AFD" von imi.online


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